Um eine einwandfreie Funktion und Dichtigkeit der Fenster zu erreichen,
muß das Element horizontal und vertikal exakt ausgerichtet und verklotzt
werden.
Ein fehlerhafter Einbau ist durch ungleiche Abstände zwischen den
Klappen und dem Lamellenbeschlag (seitliche vertikale Bürstendichtung
zu erkennen).

Das in der Auftragsbestätigung angegebenen Breitenmaß muß
auf die gesamte Elementhöhe eingehalten werden.
Das obere und untere Rahmenprofil darf nur im Bereich der seitlichen
Rahmenprofile unterlegt werden. Hierdurch wird verhindert, daß sich
diese Profile durchbiegen und eine Schwergängigkeit, hervorgerufen
durch ungenügende Luft zwischen Rahmenprofil und Klappe, entsteht.
Bei Doppelelementen muß im Bereich des mittleren Rahmenprofil ebenfalls
unterlegt werden.

Bei poligonalem Einbau muss das Lamellenfenster seitlich so verklotzt
werden, daß die vertikalen Profile des Naco-Rahmen parallel zu einander
stehen.

Sollte eine Verschraubung durch den Naco-Rahmen erfolgen, dürfen
nur die im Beschlag vorgesehenen Bohrungen verwendet werden.
Hierzu werden die vorhandenen Schrauben versetzt herausgedreht und nach
dem durchbohren
des Naco - Rahmens, durch längere ersetzt. Die von uns eingesetzten
Schrauben haben eine
Abmessung von 3,9 mm. Die max. Abmessung darf 4 mm nicht überschreiten
da die innen liegenden Gestänge sonst beschädigt werden.
Das Einsetzten der Glasstreifen erfolgt von innen, im geöffneten
Zustand. Nachdem die Beschlags-profile ausgerichtet und verschraubt wurden,
wird der erste Verglasungsgummi unten links und
rechts eingelegt. Jetzt wird der Glasstreifen eingeschoben.
Verglasungsgummis und Glasscheiben mit Sildolin oder ähnlichem einsprühen
um ein schnelleres
und einfacheres verglasen zu ermöglichen.
Nun wird der 2.Gummi mit einem Holzkeil von der Seite oben links und rechts
eingedrückt.
Bitte prüfen Sie nach dem verglasen ob alle seitlichen Glashalter
parallel zum Beschlag und
Glas stehen. Gegebenen falls sind diese, solange der Verglasungsgummi
noch feucht ist, zu richten.
Bei Antrieb mittels E-Motor muß darauf geachtet werden, daß
beim Verbinden der Augenschraube des Motors mit dem Sonderhebel H3 die
Lamellen ganz geschlossen und die Schubstange ganz eingefahren (bzw. beim
Angriff von unten ganz ausgefahren) sind. Die Augenschraube sollte so
eingestellt werden, daß eine Verstellung von ca. 10 mm in beide
Richtungen möglich ist. Dies gilt im übertragenen Sinne auch
für die anderen Antriebe.
Die selbstsichernden Muttern an den Sonderhebeln H3 und dem Verbindungsgestänge
dürfen, um eine Bewegung des Hebels zu ermöglichen, nicht fest
angezogen sein.
Eine Betätigung der Lamellenfenster darf nur über die dafür
vorgesehenen Antriebshebel oder E-
Motoren erfolgen. Bei einer Verstellung der Elemente durch Drücken
an den Klappen gegen die Kraft der Antriebsmechanismen, werden Drehlager
und Mechanik beschädigt.
Eine einwandfreie Funktion und Dichtigkeit ist dadurch nicht mehr möglich.
HAHN-Lamellenfenster sind weitestgehend wartungsfrei. Jedoch müssen
sie, um die Leichtgängigkeit zu erhalten, gelegentlich vom Schmutz
gereinigt und die Drehlager bei Bedarf
mit einem Teflonspray geschmiert werden.
Bei mechanischem Antrieb, wie E- Motor, Getriebe und Oberlichtöffner
sollte die Einstellung der Fernantriebe einmal jährlich vor der Schlechtwetterperiode
überprüft und gegebenenfalls nachgestellt werden.
Sollten die oben angeführten Punkte nicht berücksichtigt werden,
können wir keine Gewährleistung auf die Funktion und Dichtigkeit
der Lamellenfenster übernehmen.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Fa. Glasbau Hahn
Hafenstraße 5
63811 Stockstadt/Main
Tel. 06027/416220
Fax 06027/416299
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